Nette Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Ferienwohnung.
Mitten im Wald auf dem Wolkmannberg erhebt sich der Schwabenstein, eine moosüberzogene Pyramide aus aufgeschichteten Steinen, die sich in mehreren Stufen zur Spitze verjüngt. Gottfried Schwab hat sie begonnen und bei jeder Wanderung einen weiteren Stein nach oben getragen, so wuchs der Schwabenstein über die Jahre Stück für Stück.
Daraus ist eine Tradition geworden. Wer hinaufwandert, bringt einen Stein mit, legt ihn dazu und trägt sich in das Gipfelbuch ein, das in der Holzbox neben dem Bauwerk liegt.
Der Schwabenstein liegt am Wolkmannberg. Los geht es unten am Berg bei dem Schild, das hier als erstes Bild zu sehen ist.
Von dort weisen Schilder und kleine Steinhaufen den Weg nach oben, und zwischendurch öffnet sich der Blick auf Amorbach. Festes Schuhwerk ist ratsam.
Das Templerhaus war einst ein spätmittelalterlicher Adelshof. Das Holz des Fachwerks wurde auf das Jahr 1291 datiert, damit gilt es als ältestes erhaltenes Fachwerkhaus Bayerns und gehört zu den ältesten in ganz Deutschland. Der steinerne Unterbau soll sogar bis zu 100 Jahre älter sein.
Mit den Tempelrittern hat das Haus vermutlich nichts zu tun. Der Name kam erst im 19. Jahrhundert auf, eine Verbindung ist nicht belegt. Bis 1981 wurde es bewohnt, heute ist es ein Museum zur Bautechnik des Spätmittelalters. Besichtigen lässt es sich nur nach Absprache.
Zur Gotthardsruine wandert man ohne große Mühe hinauf, und das Gelände ist für alle frei zugänglich. Im Turm führt eine Wendeltreppe zur Aussichtsplattform, von der man weit über Amorbach und die umliegenden Städte blicken kann.
Schon vor 1200 stand hier eine Burg, später kamen ein Nonnenkloster und eine große Basilika dazu. Nach der Auflösung des Klosters 1439 wurde die Kirche 1525 zerstört, später wieder aufgebaut und brannte 1714 aus. Heute ist das Gelände immer wieder Kulisse für Feste und kleine Aktionen.
Udo Lindenberg durfte in der DDR nicht auftreten. 1983 antwortete er mit dem Lied „Sonderzug nach Pankow“, mit dem er sich über Erich Honecker lustig machte, den Staatschef der DDR. Dass es diesen Zug wirklich gibt, ist weniger bekannt.
Eine Diesellok der Baureihe 218, nach Zeitungsangaben 2003 von Lindenberg selbst bemalt und beklebt, steht heute am Bahnhof Amorbach.